Fensterwartung im Objekt: der Beschlag verschleißt, bevor er ausfällt
Ein Fenster meldet sich selten an. Es schließt eines Tages schwerer, dann klemmt es, und irgendwann lässt es sich nicht mehr öffnen. Bis dahin ist aus einer Wartung eine Instandsetzung geworden — und im ungünstigen Fall muss der Beschlag geöffnet werden, um den Flügel überhaupt zu lösen.



Wartung heißt bei uns: alle beweglichen Beschlagteile prüfen, reinigen und nach Herstellervorgabe schmieren, die Verstellung von Anpressdruck und Flügellage kontrollieren, Schließstücke nachziehen, den Zustand der umlaufenden Dichtung beurteilen. Eine harte, verschmutzte oder gequetschte Dichtung verliert ihre Rückstellkraft — das Fenster ist dann optisch geschlossen und trotzdem undicht. Die Luftdurchlässigkeit eines Fensters wird nach DIN EN 12207 klassifiziert; im Bestand fällt sie schleichend ab, ohne dass es jemand bemerkt.
Fachlich ist das Instandhaltung im Sinne der DIN 31051: Inspektion, Wartung, Instandsetzung. Der entscheidende Unterschied liegt zwischen den ersten beiden und der dritten — sie ist planbar, die Instandsetzung nicht.
Auf den Bildern sehen Sie einen Befund, wie er bei einer Wartung nach mehreren Jahren vorkommt: Staub und Ablagerungen im Falz, also an einer Stelle, die im geschlossenen Zustand nicht sichtbar ist.
In Objekten stimmen wir Umfang und Ablauf der Wartung vorab mit Ihnen ab — auch, in welcher Form Sie den festgestellten Zustand zurückgemeldet bekommen möchten.
Reparieren. Nachrüsten. Erhalten.